Es wird durch Auspressen des Fruchtfleisches der Ölpalme
gewonnen.
50-60 % sind reines Palmöl.
Dieses ist, wenn nicht raffiniert, gelb bis rot in der
Färbung.
Die Ölpalme ist ursprünglich in Afrika beheimatet.
Mittlerweile trifft man diese Pflanze auch im tropischen Amerika
und Südostasien, wo sie kultiviert wird.
Diese Palme wird bis zu 30 m hoch.
Sie produziert Fruchtstände, welche ein Gewicht von 50 kg
erreichen können.
Jeder Baum verspricht eine reiche Ernte von tausenden
Früchten.
28 Millionen Tonnen Palmöl werden jährlich produziert. Davon
stammen über 85 % aus Malaysia und Indonesien.
Kokosfett:
Die Kokospalme ist ein großer Baum mit schlankem Stamm.
Die Palme stammt aus subtropischen Regionen und kann bis zu 25 m
hoch werden.
Sie produziert eine Frucht, das Kokos, das meist Kokosnuß
genannt wird.
Kopra (oder auch Coprah) ist der Kokoskern ohne Schale, dessen
Extrakt die Koprabutter oder
das Kokosöl ist.
Kokosfett besitzt einen hohen Anteil an Laurinsäure.
~ 90 % gesättigte Fettsäuren
~ 8 % Ölsäure
~ 1 % Begleitstoffe
Olivenöl:
Der Ölbaum stammt aus dem Mittelmeerraum.
Olivenöl hat als Hautpflegeöl eine lange Tradition. Es wird
schon seit Jahrhunderten als Schönheits- und Lebensmittel
verwendet.
Es besitzt sehr vielÖlsäure und Vitamin E.
Das Olivenöl wird durch pressen der reifen Olivenfrüchte
gewonnen.
Kakaobutter:
Der Kakaobaum stammt ursprünglich aus Mittelamerika.
Kakao wird in Mexiko, auf den Antillen und im Golf von Guinea
angebaut.
Kakao braucht warmes und sehr feuchtes Klima.
Der eigentliche Kakao ist der Kerninhalt der Frucht.
Sie hat die Größe einer Gurke und enthält ein gelbliches
Fruchtfleisch, das ca. 30 dieser Kakaokerne enthält.
Sheabutter:
Sheabutter wird auch Karitébutter genannt.
Karité ist ein sudanesisches Wort aus dem Ende des 19.
Jahrhunderts.
Der Karitébaum (Butterbaum) kann bis zu 20 m hoch werden.
Es gibt diese Bäume entlang der Elfenbeinküste, in Mali und im
Sudan.
Er hat gelbe Blüten, die schirmförmig am Ende der Zweige
angeordnet sind.
Diese tragen gelb-grünliche Beeren.
Die Beeren enthalten Kerne, in denen sich gestreifte braune
mandelförmige Früchte befinden.
Diese Früchte geben nach der Zerkleinerung eine fettähnliche
Substanz ab.(bis zu 50 %)
Nach der Behandlung ist die Frucht essbar.(die so genannte
Sheabutter oder Galam)
Sheabutter enthält Begleitstoffe wie Triterpenalkohole
(Bestandteile von pflanzlichen und tierischen Wachsen).
Diese schützen die pflanzliche Oberfläche vor Austrocknung und
Befall von Mikroorganismen.
Dasselbe machen die Triterpenalkohole auch bei der menschlichen
Haut.
Sie unterstützen außerdem den Heilungsprozess der Haut bei
Verletzungen und Entzündungen.
Sheabutter hat feuchtigkeitsbindende Eigenschaften.
Es wird gesagt, daß sie der Hautalterung und der Faltenbildung
vorbeugt.
Auf jeden Fall enthält Sheabutter viel Vitamin E und Provitamin
A.
Dadurch kann sich die Haut schneller regenerieren. Sie wird
widerstandsfähiger.
Sheabutter enthält noch etwas ganz wichtiges, das Allantoin.
Dies sorgt für eine heilende Wirkung und gibt der Haut ein
gesundes und zartes Ausssehen.
Rizinusöl:
Rizinus stammt aus Afrika.
Man kennt ihn auch als Wunderbaum, Christuspalme, Läusebaum und
Kreuzbaum.
Der Name Rizinus könnte aus dem hebräischen sein. Dort bedeutet
"rikar" rundlich (für die rundlichen Früchte).
Oder er stammt von dem griechischen
Wort "rikonos", für Wunderbaum (seines schnellen
Wachstums wegen).
Rizinus besitzt eine gleichbleibendeViskosität und eine starke
Adhesionskraft. Daher wird es auch als Schmierfett für Flugzeuge
und Schiffe eingesetzt.
Auch als Weichmacher für die Plastikindustrie findet Rizinus
Verwendung.
Oder als Rohstoff in der Farb- und Lackindustrie.
Natürlich ist es auch Bestandteil für Lippenstift, Eyeliner,
Haarshampoos und Medikamenten.
Rizinus war schon vor 4000 Jahren im alten Ägypten bekannt.
Dort wurde es als Haaröl und Abführmittel gebraucht.
Ab dem Mittelalter wurde das Rizinus in Mitteleuropa
angebaut.
Rizinus ist aber nicht nur nützlich, sondern auch giftig! Die
Rückstände beim Ölpressen gebrauchte man zur Herstellung von
Rattengift.
In den Samen befinden sich giftige Eiweiße (Ricin).
Ricin wurde 1962 als chemischer Kampfstoff zum Patent
angemeldet. Es wirkt als Atemgift.
Aber Ricin ist auch in der Lage, das Wachstum von Tumoren zu
unterbinden.
Bienenwachs:
Bienenwachs entsteht durch das Ausschmelzen leerer
Bienenwaben.
Es gibt gelbes und weißes Bienenwachs. Letzteres ist
gebleicht.
Bienenwachs (cera alba) ist ein hochwertiger
Kosmetikrohstoff.